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Part of Tabula Peutingeriana - Rome

Tabula Peutingeriana – Single display of hits

Toponym TP (renewed):

Tenedone

Name (modern):

(settlement and bridge at Zurzach SWI) (Barrington) / Rheinheim o. Zurzach (Miller)

Image:
To the image detail
Toponym before VIII     Vindonissa     
Toponym following XIIII     Iuliomago     
Alternative Image ---
Image (Barrington 2000)
Image (Scheyb 1753) ---
Image (Welser 1598) ---
Image (MSI 2025) ---
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/177639
Area:

Gaul/Germania

Toponym Type:

Toponym, no Symbol

Grid square:

2A5

Toponym Color:

black

Vignette Type :

---

Itinerary:

 

Alternative Name (Lexica):

 

Name A (RE):

Tenedone - https://elexikon.ch/RE/VA,1_493.png

Name B (Barrington Atlas):

Tenedo (18 F2)

Name C (TIR/TIB/others):

 

Name D (Miller):

Tenedone

Name E (Levi):

 

Name F (Ravennate):

 

Name G (Ptolemy):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Dating from Toponym on TP:

---

Argument for Dating:

 

Commentary on the Toponym:

Miller, Itineraria, Sp. 262:
Tenedone, am Rhein; j. Rheinheim, gegenüber Zurzach, wo Fundamente, Münzen, Scherben; oder Zurzach selbst. 7km nördlich folgt Geißlingen, mit vielen römischen Resten, Ziegeln der XI. und XXI. Leg. u.a. Der Entfernung nach muss aber Tenedo am Rheinübergang gesucht werden. Abzweigung nach Constantia, j. Konstanz, Rugium, Bodungo, Arbor felix (Strecke 3) (Ra).14 l.

Kommentar (RE):
RE Max Fluss V A,1 493–494 — Tenedone, ein nur auf der Tab. Peut. III 5 genannter Ort in Vindelicien, am Südufer des Rheins an der Straße Vindonissa–Castra Regina, 8 Meilen von ersterem Orte entfernt, 14 von Iuliomago, jetzt Zurzach im Schweizer Kanton Aargau (Holder Altcelt. Sprachsch. II 1794. Miller Itin. Rom. 262; zuletzt Stähelin Die Schweiz in römischer Zeit, z. B. 161), nicht das gegenüberliegende Rheinheim, wie Miller 262 annimmt, wo römische Reste (Scherben, Münzen) gefunden wurden. Der Name des Ortes ist keltisch (Stähelin 35. 119, 3. 146, 3). Die Auffindung eines La-Tène-Gräberfeldes auf der nördlich gelegenen Rheinterrasse läßt in T. vielleicht eines der 12 helvetischen oppida erkennen; hier führte schon in vorrömischer Zeit eine hölzerne Brücke über den Rhein. In römischer Zeit bestanden hier zwei Kastelle: das ältere, flußabwärts gelegene, auf der Höhe Kirchlibuck bestand seit der Flavierzeit (Fund zweier Grabsteine von Soldaten der 11. Legion, CIL XIII 5240, 5241) und verrät in seiner unregelmäßigen Form die lange Benützung (Stähelin 161). Wahrscheinlich in diokletianisch-konstantinischer Zeit erfolgte sein Umbau; gleichzeitig wurde es durch ein südöstlich davon auf der Höhe Sidelen bei Zurzach gelegenes Kastell von annähernd quadratischer Gestalt verstärkt. Eine Verbindungsmauer auf der Landseite, die gleichzeitig errichtet wurde, schuf aus den beiden Kastellen eine einzige Befestigungsanlage (Stähelin 250). Westlich von den Kastellen, unterhalb des heutigen Städtchens Zurzach, erstreckte sich die ansehnliche bürgerliche Ansiedlung; bei niedrigem Wasserstand des Rheins zeigen sich noch heute Reste zweier römischer Brücken (Stähelin 161); die Münzfunde reichen bis Kaiser Valentinian II. (Stähelin 282, 2). Eine alte, teilweise noch bestehende Kirche im Inneren der Römerfestung kann als Beweis für die Kontinuität der Besiedlung gelten (Stähelin 498). Vgl. Stähelin Index; bei Stähelin auch die neueste Literatur zitiert. [Max Fluss.]

Datierung (Barrington):
Tenedo – Roman/Late Antique (RE Tenedone; Römer Schweiz 574-78; Petit 1994, 133-34 )
§ Wrzacha

Kommentar (Rasch):
Tenedone am Rhein, Rheinheim oder das gegenüberliegende Zruzach.
Tab. Peut.
M. Fluß, RE. s.v. - Miller, Itin. - F. Stähelin, Die Schweiz in römischer
Zeit, passim.

"TP-Online-ID: 3435 — Tenedone

Desjardins S. 11.

Lesung und Namensform bei Desjardins: Tenedone; normalisierte Form: TENEDO.

Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: keine nähere Region/Lage angegeben. Typ: nicht näher bestimmt. Route/Abschnitt: III. Fortsetzung der vorhergehenden Route; Endpunkt Tenedone.

Quellenstellen bei Desjardins: keine Quellenstelle bei Desjardins angegeben.

Moderne Identifikation bei Desjardins: Zurzach, ou Thiengen ?

Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Thiengen bei Cluvier, Germ. ant. III, S. 14, Katancsich I, S. 161, und Walckenaer, Géogr. des Gaules III, S. 75; Leichtlen, Schwaben unter den Römern, S. 83 ff., bevorzugt Zurzach. Desjardins entscheidet vorsichtig „Zurzach, ou Thiengen ?“. Danach setzt sich die Route im oberen Donaubecken fort.

Bearbeitungshinweis: Keine eigenständige antike Parallelquelle; Forschungsliteratur deshalb ausschließlich im Kommentar."

References:

Miller, Itineraria, Sp. 262;

Fluß, Max, Tenedone, in: RE V A.1 (1934), Sp. 493 f.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Last Update:

25.08.2026 13:05


Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige_en.php?id=3435 [last accessed on August 26, 2026]

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