| Kommentar zum Toponym: |
Kommentar (Köhner)
a) Lesung und Rekonstruktion des Namens
b) Moderne(r) Name(n) und Verortung(en)
c) Namensformen belegt bei antiken Autoren
d) Datierung der Namensform auf der TP
e) Bedeutung des Toponyms in der Antike
Desjardins: 25. [Gebirgskette, aus der in Kalabrien zwei Flüsse entspringen, von denen einer den Namen fl. Pastium (für Pactius), der moderne fiume del Cefalo, und der offenbar nichts anderes ist als die östliche Verzweigung des Apennins vom Monte Vultore zum Monte Hidro, obwohl die Zeichnung diese Kette als isoliert vom System darstellt]; gezeichnet, nicht geschrieben (VI, A, 1).
Luciano Bosio:
Questo gruppo è disegnato con cinque rilievi nella penisola salentina, l’antica Calabria, sopra Tarento (Taranto) (Figg. 7, 31). Da questi sono fatti nascere due fiumi: il primo, indicato come Fl. Pastium, esce in mare presso Brindisi; il secondo, senza nome, sfocia a sud della posta stradale di Luppia (cfr. infra). Riesce difficile trovare una corrispondenza tra questi rilievi e la realtà fisica del comprensorio in quanto nella penisola sono presenti solo basse colline di origine calcarea, divise in Murge Tarantine a nord e in Murge Salentine a sud [457: 457 Almagìa 1959, I, p. 361.] Anche i due corsi d’acqua segnalati non sono utili a chiarire la questione, dal momento che la loro identificazione è del tutto ipotetica, pure quella del Fl. Pastium (infra). Potrebbe però venire in aiuto in questo caso un passo di Strabone, dove è descritta come montuosa la regione dei Peucetii a sud di Gnathia: [Strabo] Strab VI, 3, 8 C283 [458] In base a questa precisazione, che sembrerebbe avere un puntuale riscontro nella Tabula, si potrebbe riconoscere nel gruppo i bassi rilievi delle Murge Tarantine, giusta anche la posizione presso la città di Taranto [459: Miller (1916, c. 393) vede invece in tali rilievi il territorio della “Terra d’Otranto”.]
Diese Gruppe ist mit fünf Erhebungen auf der Halbinsel Salento, dem antiken Kalabrien, oberhalb von Tarent (Taranto) eingezeichnet (Abb. 7, 31). Aus diesen entspringen zwei Flüsse: Der erste, als Fl. Pastium bezeichnet, mündet bei Brindisi ins Meer; der zweite, ohne Namen, mündet südlich der Straßenstation Luppia (vgl. infra). Es ist schwierig, eine Entsprechung zwischen diesen Reliefs und der physischen Realität des Gebiets zu finden, da es auf der Halbinsel nur niedrige Kalkhügel gibt, die im Norden in Murge Tarantine und im Süden in Murge Salentine unterteilt sind [457: 457 Almagìa 1959, I, S. 361]. Auch die beiden genannten Wasserläufe sind nicht hilfreich, um die Frage zu klären, da ihre Identifizierung ebenso wie die des Fl. Pastium (siehe unten) rein hypothetisch ist. Hilfreich könnte in diesem Fall jedoch eine Passage von Strabon sein, in der die Region der Peucetii südlich von Gnathia als bergig beschrieben wird: [Strabo] Strab VI, 3, 8 C283 [458] Auf der Grundlage dieser Präzisierung, die in der Tabula eine genaue Entsprechung zu finden scheint, könnte man in dieser Gruppe die niedrigen Erhebungen der Murge Tarantine erkennen, was auch der Lage in der Nähe der Stadt Taranto entspricht [459: Miller (1916, c. 393) sieht in diesen Erhebungen hingegen das Gebiet der „Terra d`Otranto”.]
f) Kommentar zur Einzeichnung auf der TP (Gestaltungsfehler/Folgefehler?)
Aus diesem Gebirge entspringen die beiden Flüsse Flumen Pastium und [Fl. N.N.].
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