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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Geminas

Name (modern):

 

Toponym vorher XVIII     Lvco (Luco)     
Toponym nachher XIIII     Gerainas (Geminas)     
Großraum:

Gallien/Germanien

Toponym Typus:

Ortsname ohne Symbol

Planquadrat:

2B2

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Geminae [2]

Barrington Atlas:

=? Geminae (17 G4)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Geminas

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Miller, Itineraria, Sp. 136:
Geminas, Gemina (Ra); dem Monte Seleuci (It, Hi) etwa entsprechend, aber nicht identisch; –; Mont Saleon liegt weiter südlich und scheint einen Umweg (bessere Straße) zu bedeuten, während Geminas den kürzeren Weg angibt; j. bei St. Pierre d´Argenton (Bahnstation). Bei Aspromonte im Tal des le Buoch kommen 2 Flüsschen zusammen.

Datierung (Barrington):
Geminae - Roman?/Late Antique (Barruol 1969, 329; CAG 05.056).

RE
ggf.: Geminae [2]
RE Ihm VII,1 1023 — 2) Zwei Stationen dieses Namens verzeichnet die Tab. Peut. (Geminas) nebeneinander in Gallia Narbonensis zwischen Lucus (Luc-en-Diois) und Brigantio (Briançon). Vielleicht ist der Name nur irrtümlich wiederholt. Beim Geogr. Rav. IV 27 p. 240, 13 Gemina (in Burgundia). Desjardins Table de Peut. 59. [Ihm.]


"TP-Online-ID: 3277 — Geminas

Desjardins S. 59.

Lesung und Namensform bei Desjardins: Geminas; normalisierte Form: GEMINAE.

Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: Viennensis. Typ: nicht näher bestimmt. Route/Abschnitt: LXXII. de Valentia, VALENCE, à In Alpe Cottia, MONT-GENÈVRE.

Quellenstellen bei Desjardins: keine Quellenstelle bei Desjardins angegeben.

Moderne Identifikation bei Desjardins: Mens, vallée de l’Ébron; alternativ Morges, La Cluse, Collet-de-Gras-Villars oder Saint-Genis.

Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Desjardins nennt Mens als verbreitete und plausible Lokalisierung; d’Anville, Long und Macé vertreten sie, letzterer mit Fragezeichen. Andere Vorschläge sind Morges, La Cluse, Collet-de-Gras-Villars und Saint-Genis.

Zusatz aus Desjardins’ Gallien-/Germanienanalyse (S. 77): Diesen Namen belässt Desjardins in der kleinen Restgruppe von 15 für die Narbonensis nicht sicher datierbaren Stationen. Er betont jedoch, dass auch diese nicht notwendig nachaugusteisch sein müssen und dass es sich nicht um Civitas-Hauptorte, sondern um kleinere Stationen handelt.

Bearbeitungshinweis: Erste der zwei unmittelbar folgenden Geminae-Stellen. Keine antike Parallelquelle im Einzelartikel."

Literatur:

Desjardins, Table, p. 59, col. 1, no. 4.

Miller, Itineraria, Sp. 136.

Ihm, Maximilian, Geminae [2], in: RE VII/1 (1910), Sp. 1023.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

25.08.2026 11:51


Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige_druck.php?id=3277 [zuletzt aufgerufen am 02.09.2026]

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