| Kommentar zum Toponym: |
Miller, Itineraria, Sp. 134:
Alarante, Alabonte (It, IG 2.3), Alamonte (It), Alabontem (IG 1), castrum, monasterium Alamonis (MA); j. Le Monestier d´Allemont, sur la Durance; s. Honoré Bouche, Chorogr. De Provence III S. 3. Iss: 1525-1528.
[16].
[Alarante]. Dass Alarante zweimal nacheinander folgt, kann nur ein Abschreibfehler sein. Die Iss auf den Bechern von Vicarello bringen Alabons nur einmal mit der Entfernung 16, ebenso It. Die Strecke hat keinen Platz für nochmals 16 Alarante.
18, it. (It, IG 1.2.3), 17 (It).
Von Vapinco bis Brigantio cf. Ra IV 27; Hi 355 s. in mp.
Kommentar (RE):
https://elexikon.ch/RE/I,1_1273.png
2) Alabon (Alabontem, Alabonte CIL XI 3281ff. Itin. Antonin. 343; Alamonte Itin. Antonin. 388; Alarante verschrieben Tab. Peut.), Station im Gebiete der Vocontii auf der von Arelate durch die cottischen Alpen nach Mediolanium führenden Strasse (zwischen Segustero und Vapincum), heute Le Monestier-d’Allemont; vgl. CIL XII p. 184 (dort gefundene Inschriften nr. 1525–1528). Herzog Gallia Narb. p. 145. Desjardins Table de Peutinger p. 60. [Ihm.]
Datierung (Barrington):
Alabonte - Roman/Late Antique (Barruol 1969, 291; CAG 05.78).
"TP-Online-ID: 3250 — Alarante
Desjardins S. 60.
Lesung und Namensform bei Desjardins: Alarante; normalisierte Form: ALABONS.
Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: Territoire des Vocontii; Narbonensis II. Typ: Station. Route/Abschnitt: LXXIII. d’Arelato, ARLES, à In Alpe Cottia, MONT-GENÈVRE.
Quellenstellen bei Desjardins: It. Ant. 342,4: Alabonte; weitere von Desjardins zitierte Itinerarform Alamonte in der Strecke auf S. 388 der Ausgabe, moderne Einzelzeile nicht sicher bestimmt; CIL XI 3281–3284: ALABONTEM/ALABONTE; von Desjardins zurückverwiesene Caetronius-Inschrift aus dem Artikel Ad Deam Bocontiorum; Inschrift SILVANO / SEX MARIVS / V S L M, moderne Corpuskonkordanz noch nicht sicher bestimmt; mittelalterlich monasterium Alamonis, castrum Alamonis.
Moderne Identifikation bei Desjardins: Le Monestier d’Alamon.
Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Desjardins normalisiert das erste Alarante zu ALABONS und setzt es nach Monestier d’Alamon. Das Itinerarium und die Vicarello-Becher überliefern dagegen Alamonte bzw. Alabonte. Die unmittelbar folgende zweite Alarante-Nennung hält er wahrscheinlich für eine kopistische Verdoppelung.
Zusatz aus Desjardins’ Gallien-/Germanienanalyse (S. 77): Diesen Namen belässt Desjardins in der kleinen Restgruppe von 15 für die Narbonensis nicht sicher datierbaren Stationen. Er betont jedoch, dass auch diese nicht notwendig nachaugusteisch sein müssen und dass es sich nicht um Civitas-Hauptorte, sondern um kleinere Stationen handelt.
Bearbeitungshinweis: Erstes der beiden Karten-Vorkommen Alarante. Die zweite It.-Ant.-Form Alamonte nicht mit einer geratenen modernen Zeilennummer versehen."
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| Literatur: |
Desjardins, Table, p. 60, col. 2, no. 7.
Miller, Itineraria, Sp. 134.
Ihm, Maximilian, Alabon [2], in: RE I.1 (1893), Sp. 1273.
[Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]
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