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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Fines

Name (modern):

vielleicht Sury-aux-Bois

Toponym vorher XV     Cenabo     
Toponym nachher XXII     (unnamed/illegible, no. ID 3736)     
Großraum:

Gallien/Germanien

Toponym Typus:

Ortsname ohne Symbol

Planquadrat:

1A4

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Fines (14)

Barrington Atlas:

 

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Fines

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Kommentar (Talbert):
-> stretch to Aqvis Segeste
The copyist did not place the name on the same level as the distance figure XXII, although there is no obstacle to presenting the stretch more clearly in this way. As it is, the name Fines stands at the end of the preceding (Cenabo) stretch.

Miller, Itineraria, Sp. 117:
Fines; j. vielleicht Sury-aux-Bois. 22.

"TP-Online-ID: 3090 — Fines

Desjardins S. 26.

Lesung und Namensform bei Desjardins: Fines; normalisierte Form: FINES.

Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: Lugdunensis. Typ: Station frontière / Grenzstation. Route/Abschnitt: XXXI. d’Autessio Duro, Auxerre, vers Agetincum, Sens, et Cenabo, Orléans.

Quellenstellen bei Desjardins: keine Quellenstelle bei Desjardins angegeben.

Moderne Identifikation bei Desjardins: Unsicher; etwa Sury-aux-Bois bzw. Grenzraum östlich von Orléans.

Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Desjardins versteht Fines als Grenzstation auf der Strecke zwischen Aquis Segeste und Cenabum. Die genaue Lokalisierung bleibt unsicher; Sury-aux-Bois wurde als mögliche Lösung diskutiert. Die kartographische Stellung des Namens ist problematisch: Er steht optisch am Ende der von Cenabo kommenden Strecke, obwohl er funktional zur folgenden Verbindung gehört. TP Online verweist für Desjardins ausdrücklich auf S. 26, Sp. 2 Nr. 4.

Zusatz aus Desjardins’ Gallien-/Germanienanalyse (S. 77–78): Die zahlreichen Fines/Ad Fines deutet Desjardins als konservierte territoriale Grenzpunkte: zunächst Grenzen gallischer Völker, dann Grenzen augusteischer civitates; an jüngeren Straßen könnten solche Stationen dort entstanden sein, wo die Straße eine ältere Civitasgrenze schnitt.

Bearbeitungshinweis: Kein antiker Paralleltext. Die Grenzfunktion folgt aus Fines; eine präzisere civitas-Grenze wird nicht ergänzt, solange Desjardins sie nicht ausdrücklich festlegt."

RE:
Fines (14)
https://elexikon.ch/RE/VI,2_2325?Big

Literatur:

Desjardins, Table, p. 26, col. 2, no. 4.

Miller, Itineraria, Sp. 117.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

20.08.2026 19:57


Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige_druck.php?id=3090 [zuletzt aufgerufen am 02.09.2026]

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