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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Zimises

Name (modern):

(near Igilgili) (Barrington)

Toponym vorher
Toponym nachher
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/305189
Großraum:

Numidien

Toponym Typus:

Ethnikon

Planquadrat:

2C2

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Zimizes

Barrington Atlas:

Zimizes (31 D3)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Zimises

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

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Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Kommentar (Köhner):
Nach LEGLAY ein Eingeborenenstamm der Mauretania Caesariensis, bezeugt nur durch die TP und eine Inschrift aus Jijel aus dem Jahr 128 n. Chr., die Grenzsteine "inter Igilgilitanos […] et Zimizes" (CIL 8,8369, vgl. LEGLAY, Zimizes, Sp. 447) nennt. MILLER setzt die Zimises mit den Κινίθιοι des Ptolemaios (Ptol. geogr. 4,3,22) in Beziehung, die sich jedoch an der Kleinen Syrte befinden (vgl. MILLER, Itineraria, Sp. 948). Laut DESANGES könnte sich der moderne Name der Stadt Choba, Ziama, von diesem Stamm ableiten, auch wenn die Zimises in entgegengesetzter Richtung, nämlich östlich von Igiligili eingetragen sind (vgl. DESANGES, Tribus, S. 72). Auch wenn LEGLAY und DESANGES die Zimises in Mauretanien verorten, sind sie auf der TP deutlich in Numidien eingetragen, nämlich östlich von Tucca und Paccianis Matidie und damit östlich der nicht vorhandenen Mündung des Ampsaga. Der Barrington Atlas verzeichnet sie seltsamerweise westlich der Mündung (vgl. BAtlas 31 D3).

Miller, Itineraria, Sp. 948:
Zimises; cf. Cimithii am Triton (Pt), Sidamusii (Pt); Zimizii CIL VIII 8369; in der Gegend von Igilgili.

Datierung (Barrington):
Zimizes – Roman/Late Antique (Desanges 1962, 72)

RE:
Zimizes Eingeborenenstamm in Mauretania Caesariensis X A 447 Leglay, M.
Zimizes, Eingeborenenstamm in Mauretania Caesariensis, bezeugt durch die Tab. Peut. und die Inschrift aus Djidjelli vom J. 128 n. Chr. CIL VIII 8369, die Grenzsteine inter Igilgilitanos... et Zimizes nennt. Nach E. Cat Hist. Maurét. César. 70, soll der Name dieses Stammes sich in dem modernen Namen Ziama = dem antiken Choba (s.o. Bd. III S. 2355 nr. 1) wiederfinden. S. Gsell. Atl. Arch. Alg. fe 7, Bougie, no. 68. Aber die Tab. Peut. verzeichnet die Z. in der engegengesetzten Richtung, südlich der Route Igilgili-Chullu, also östlich und südöstlich von Igilgili, zwischen Igilgili und der Mündung des Amsaga. Sie müssen also in der Kabylie des Babors gesessen haben. [M. Leglay.]

Desanges:
Placés par la Table de Peutinger entre Igilgili (Djidjelli) et l`embouchure de l`Amsaga, sous le nom de Zimises. Une inscription datée de 128 leur assigne des limites par rapport au territoire d`Igilgili. Il n`est pas impossible que le nom actuel de l`antique Choba (Ziama, entre Djidjelli et Bougie) procède de leur nom.
Übersetzung:
Platziert von der Tabula Peutingeriana zwischen Igilgili (Djidjelli) und der Mündung der Amsaga unter dem Namen Zimises. Eine Inschrift vom 128 weist ihnen Grenzen in Bezug auf das Gebiet von Igilgili zu. Es ist nicht unmöglich, dass der heutige Name des alten Choba (Ziama, zwischen Djidjelli und Bougie) von ihrem Namen stammt.

Literatur:

Miller, Itineraria, Sp. 948;

Desanges, Tribus, S. 72;

Leglay, Marcel, Zimizes, in: RE X/A (1972), Sp. 447;

Köhner, Nordafrika, S. 184;

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

31.12.2024 01:35


Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige_druck.php?id=2042 [zuletzt aufgerufen am 03.10.2026]

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