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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Heldo

Name (modern):

Lebweh

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher XX     Eliopoli     
Toponym nachher XXVIII     Flumen eleuter (Flumen Eleuter)     
Alternatives Bild ---
Bild (Barrington 2000)
Bild (Scheyb 1753) ---
Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/668297
Großraum:

Syrien/Palästina/Arabien

Toponym Typus:

Ortsname ohne Symbol

Planquadrat:

9C3

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

Libo (198,3)

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Libo [1] - https://elexikon.ch/RE/XIII,1_117

Barrington Atlas:

Libo (68 B5)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Heldo

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Kommentar (Talbert):
-> stretch to Fl. elevter
River crossing: (river, no. 124)

Miller, Itineraria, Sp. 825:
Heldo; von manchen mit Lybon, Libo (s. u.), j. Lebwe, gleichgesetzt; j. jedenfalls nicht weit von Lebwe. I: CIL III 6665.
20 (Fehlt bei Kt, kaum Spuren davon bei Pd, Sch; in Wirklichkeit ganz deutlich).

Kommentar (RE):
Libo. 1) [...] Libo (wohl Lokativ von Libum). 1) Station der Straße von Heliupolis (j. Baalbek) nach Laodi-keia am Libanos (j. Teil Nebi Mand) in Mittelsyrien, nach dem Itin. Ant. (p. 89 Parth., 198 Wess.) von beiden je 32 m. p. entfernt. In demselben Abstande von beiden Städten wird ebenda (199 Wess.) Conna genannt, das aber von L. zu unterscheiden ist (Not. dign. or. XXXII 35; j. wohl Ras Ba’albek). Richtiger sind die Distanzen auf der Tabula Peutingeriana, wenn man die Station am ß. eleuter XXII ausschaltet, die zu der Route Ortosias-Raphanis-Apamia gehört (vgl. Miller Itiner. Roman. 823f.), so daß die Etappen lauten: Eliopoli XX Heldo XX VIII Laudicia seabiosa. Danach fällt Heldo ziemlich genau auf das j. Lebwe, ist also offenbar aus L. (beeinflußt von Hel- bezw. Eliopoli) verschrieben und mit L. identisch. Die Araber nennen L. (hisn) al-Labwa. In dem Frieden, den Saif ad-daula im J. 945 (?) mit Ihsid von Ägypten schloß, wurde als Grenze zwischen den Gebieten beider ein Graben festgesetzt, den man zwischen Güsija (so ist statt (Susana zu lesen) und al-Labwa ziehen ließ (al-Makln Hist. saracen. arab. et latin, ed. Th. Erpenius, Lugd.-Bat. 1625, 216). Am 4. Juli 1170 wurden die Franken bei qarjat al-Labwa von dem Prinzen von Qalat al-Blra, Sihäb ad-d(n Muhammad, geschlagen (Rec. hist. or. crois. I 571. 11 263). Salah ad-din kam über al-Labwa, als er 1188 seinen großen Eroberungszug nach Nordsyrien unternahm (a. O. IV 351).

Lebwe liegt an der einen Hauptquelle des Nahr el/Âsï (Orontes). Neb’ el-Lebwe, und ist jetzt Station der Bahnlinie Rajäq-Aleppo. Unweit vom Bahnhof wurde bei öabbüle ein römischer Meilenstein gefunden (XVII in. p. von Heliupolis), der zweifellos der Straße Heliupolis-Laodikeia angehört (Thomsen ZDPV XL 21 nr. 27). [Honigmann.]

Datierung (Barrington):
Libo - Roman/Late Antique
§ Heldo - Late Antique
(ItAnt 198.3; Dussaud 1927, 396, 409; Krencker 1938, 177)

Literatur:

Miller, Itineraria, Sp. 825;

Honigmann, Ernst, Libo [1], in: RE XIII.1 (1926), Sp. 115.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

10.03.2026 11:11


Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige.php?id=2926 [zuletzt aufgerufen am 20.03.2026]

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