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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

[Fl. Euphrates] (Miller)

Name (modern):

 

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher
Toponym nachher
Alternatives Bild ---
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Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Großraum:

Asien östl. d. Euphrat, südl. d. Taurus

Toponym Typus:

Fluss

Planquadrat:

10A2 - 10C5

Farbe des Toponyms:

ohne Farbe

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

 

Barrington Atlas:

Euphrates fl. (93 A2)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

 

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

[Kommentar (BH):
Talbert verlinkt den Fluss in den Planquadraten 10A2 - 10C5]

Kommentar (Talbert):
Note that the river is nowhere named.

My numbering classifies it as a river in its own right, even though (strictly speaking) the map presents it as a tributary of the Tygris (river #127).

Miller, Itineraria, Sp. 844 [Euphrates]:
[Euphrates], der Name fehlt, lange Zeit der Grenzfluß des römischen, früher persischen Reiches deshalb von Zimara an mit einer Menge von Festungswerken besetzt (siehe Strecke 98). Der Ursprung wird in den armenischen Gebirgen oder von Pt in den montes Paryadres, hier mons Parverdes, angegeben; er durchbricht den Taurus (nach anderen den Amanus mons) vor Samosata, hier bei Daseusa. Der Unterlauf ist hier charakterisiert zunächst durch einen großen See mit Insel, welcher durch 3 Kanäle vom Euphrat gespeist wird. Die Alten berichten über natürliche und künstliche Seen in der Gegend von Babylon. Die ersteren heißen Chaldaici lacus (Pl), hier Pa1u des; von künstlichen Seen nennt Herodot einen großen von 60 km Umfang nahe am Euphrat; andere gab es auf der Westseite von Babylon (Arr). Kanäle, welche aus dem Euphrat in diese Seen führen, werden genannt Maarsares und Pallascopas (Hd, Xen, St, Arr, Pl, Am). Sodann sind auffallend die vielen Kanäle, in welche die Strecke 112 irrtümlich eingeschlossen ist und auf
welche auch die beiden Orte Naharra (Strecke 110) hinweisen; sie gehören alle dem unteren Lauf an. Die Verbindung mit dem Tigris stellt besonders der Königskanal dar — hier ohne Namen. Oberhalb Hilleh hat der
Euphrat jetzt ein westliches Bett und gibt durch den Hindiahkanal viel Wasser an einen großen See ab, dessen Emissar ihm wieder zufließt.
Auf der Ta verliert sich der Euphrat ganz, teils in den großen See, unter welchem auch noch Paludes steht, teils durch die Kanäle in den Tigris bei Seleucia, und der Tigris allein ergießt sich ins Meer (entsprechend der Ansicht von PI, Arr, Ml); andere dagegen geben dem Euphrat eine eigene Mündung in das Meer (St, Arr).

Literatur:

Miller, Itineraria, Sp. 844 [Euphrates];

Weissbach, Franz, Euphrates 1), RE VI.1, 1907, Sp. 1195-1215.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

22.10.2023 21:13

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Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige.php?id=2690 [zuletzt aufgerufen am 03.10.2026]

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