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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Lacus Tib[e]ris (Lacus Tiberias)

Name (modern):

See Genezareth

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher
Toponym nachher
Alternatives Bild
Bild (Barrington 2000)
Bild (Scheyb 1753) ---
Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/678430
Großraum:

Syrien/Palästina/Arabien

Toponym Typus:

Wasser (ohne Flussname)

Planquadrat:

9C2

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Gennesar [2] - https://elexikon.ch/RE/VII,1_1177

Barrington Atlas:

Tiberiadis Mare/Gennesar L. (69 C4)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Lacus Tiberias

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

[Kommentar (BH):
Welser liest "Lac. Tiberis·", Scheyb liest "Lac tiBRIS·"]

Kommentar (Talbert):
The name is laid out on two lines, the lower beginning "R". Some doubt must attach to the reading of "B".

Miller, Itineraria, Sp. 959:
Lacus Tiberis (So Bt, Bg, Ve, Dj; falsch Lacus Tibris (rel.)), zwischen, bzw. über i und s ein a von anderer Hand hineinkorrigiert, also Lacus Tiberias (Paus, El 1, 7, Joh 6, 1.21, 1, Jos B J 3, 4), λίμνη ἡ Τιβιρίων (Jos), Genesara oder Tarichaea nach einer gleichnamigen Stadt am See (Pl ; cf. St p. 764) oder Gennesaret (Mt 14, 34, Mc 6, 53, Lc 5, 1), ὕδωρ Γεννησάς (Mc, Jos), ἡ Γεννησαρίτις (St, Jos, cf. Steph p. 654), Mare Galilaeae (NT: Mt, Joh), im AT (Num, Jos) See Kinnereth; 140 st lang, 40 st breit (Jos), nach Pl 16 mp lang, 6 breit ; j. Bahr el Tabarieh.

Kommentar (RE):
2) Der See von Tiberias, der wie im Alten Testament nach der Stadt Kinnereth, so in christlicher Zeit nach der Ebene G. benannt wurde (Euseb. Onom. 239, 8. 273, 96 Γεννησαρῖτις λίμνη = Hieron. ebd. 107, 32. 111, 22. 129, 28 stagnum Gennezar oder Genesareth. 1 Makk. 11, 67. Luc. 5, 1), sonst auch ἡ θάλασσα τῆς Γαλιλαίας (Matth. 4, 18 u. a.) oder τῆς Τιβεριάδος (Joh. 21, 1) genannt; heute Baḥr eṭ-Ṭabarīje. Die Beschreibung des Sees durch Josephus s. bell. Iud. III 10, 7; die Länge ist mit 140 Stadien zu groß, die Breite mit 40 Stadien zu klein angegeben; der See hat 21 km Länge, 9,5 km größte Breite und 170 qkm Oberfläche. Seine Tiefe beträgt in der Mitte 50–70 m; sein Wasserstand wechselt nach den Jahreszeiten. Der Seeboden ist mit feinen und groben Basaltstücken bedeckt. Das schöne blaue Becken mit den umgebenden Höhenzügen macht einen freundlichen Eindruck. Der Seespiegel liegt 208 m unter Mittelmeer. Im Altertum wurde der See viel befahren; jetzt gibt es nur wenige elende Fischerbarken. Der See ist reich an guten Fischen; verschiedene Arten kommen sonst nur in den Gewässern der Tropenländer vor. Interessant sind der Chromis Simonis, dessen Männchen die Eier und Jungen im Maul herumträgt, und der Clarias Macracanthus, der Coracinus des Josephus (bell. Iud. III 10, 8), welcher schreit. In alter Zeit wurde daher behauptet, daß die Quelle Kapernaum eine Wasserader des Nil sei, weil dieser Fisch sich auch im Alexandrinersee findet (Joseph. a. a. O.). Literatur: Macgregor The Rob Roy on the Jordan; sonst s. die bei Galiläa und Palästina genannte Literatur. [Benzinger. ]

Datierung (Barrington):
Tiberiadis Mare/ Gennesar L.
(TIR Iudaea 179)

Literatur:

Miller, Itineraria, Sp. 959;

Benzinger, Immanuel, Gennesar [2], in: RE VII.1 (1910), Sp. 1175.

Hölscher, Gustav, Tiberias, in: RE VI.A.1 (1936), Sp. 779-781.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

06.03.2026 14:43

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Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige.php?id=2374 [zuletzt aufgerufen am 03.10.2026]

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