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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Dalmatia

Name (modern):

 

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Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/197240
Großraum:

Balkanraum nördlich

Toponym Typus:

Region

Planquadrat:

5A2 / 5A3 / 5A4 / 5A5 / 6A1 / 6A2

Farbe des Toponyms:

rot

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

Dalmatae, Dalmatia (DNP)

RE:

Dalmatia - https://elexikon.ch/RE/SVIII_21.png

Barrington Atlas:

Dalmatia (20 C5)

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Dalmatia

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

Δαλματία (1,16,1; 2,16,4; 2,16,8; 2,16,11; 2,16,14; 3,9,1; 3,9,2; 3,13,1; 3,13,18; 8,12,2)

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Kommentar (Talbert):
For the possible absence of any stop to mark the break between the end of LIBVRNIA and the start of DALMATIA, see note under the former name (4A1).

Miller, Itineraria, Sp. 486:
Dalmatia, it. (autt), auf Iss Delmatia, mit der Hauptstadt Salona und den Städten Tragurio, Narona, Epitauro und Scodra (diese letztere später abgetrennt).


Datierung (Barrington):


DNP:
Dalmatae, Dalmatia

(Delmatae, Delmatia).

I. Allgemein

Bedeutendes Volk des späteren Illyricums (Grad der Keltisierung unsicher) im Hinterland von Salona zw. Tit(i)us (Krka) und Nestos/Hippius (Cetina) auf der Glamočko, Livanjsko, Duvanjsko und Imotsko polje. Gab der röm. prov. Dalmatia den Namen. Administrativ von Illyricum am Anf. der Herrschaft der flavischen Kaiser abgetrennt. Diese Gebiete wurden beherrscht vom illyr. Königreich, berüchtigt für seine Piraterie (unter der Dynastie der Ardiaier, Agron und Teuta), das 229 v.Chr. durch die Römer bekriegt (1. illyr. Krieg gegen Teuta und Pinnes, 2. illyr. Krieg 219 v.Chr., hauptsächlich gegen Demetrius von Pharos) und 168 v.Chr. unterworfen wurde (Gefangennahme des Genthius).

Šašel Kos, Marjeta

II. Historische Entwicklung


A. Griechische und römisch-republikanische Zeit

Die röm. Intervention im östl. Adria-Raum verdrängte weithin griech. Besiedlung und Einfluß in D.; z.Z. Plinius´ d.Ä. wurden viele einst blühende griech. Städte aufgegeben. Die Griechen hatten den südl. Adria-Raum im späten 7. Jh.v.Chr. kolonisiert, als sie Epidamnus und Apollonia gründeten. Nach Hdt. waren die Phokaioi die ersten, die den Adria-Raum erkundeten; mit folgenden Völkern kamen die griech. Kolonisten in Kontakt (Hekat. FGrH 1): Kaulikoi, Liburnoi, Mentores, Syopioi (sonst unbekannt) und Hythmitai (sonst unbekannt). Der erste zusammenhängende Bericht über die Völker im Adria-Raum ist die Beschreibung der ost-adriatischen Küste bei Ps.-Skylax (4. Jh.v.Chr.), wo (von Norden nach Süden) die Liburnoi, Hierastamnai (sonst unbekannt), Hylloi, Boulinoi, Nestoi, Manioi, Autariatai, Illyrioi, Encheleis und die Taulantioi erwähnt werden. Die liburnische Thalassokratie wurde mit der griech. Expansion beendet: Im 8. Jh.v.Chr. wurden sie durch die korinth. Kolonisten von Korkyra vertrieben. Auf die knidische Kolonie auf Korkyra Melaina (Korčula) im 6. Jh.v.Chr. folgte die Kolonisation unter Dionysios I. im 4. Jh.v.Chr. : Pharos (Hvar), teilweise eine parische Kolonie, und Issa (Vis), die ihrerseits Korkyra Melaina und das Festland besiedelten: Tragurium (Trogir) und Epetium (Stobreč).

Nach dem Zerfall des illyr. Königreichs und der Bildung des röm. Protektorats in Süd-Illyricum, mit Aous (Vjose) im Süden (später wurde das südl. Gebiet bis Drilon Teil von Makedonia) und mit Naro (Neretva) als Grenzfluß im Norden, wurden die D. mit ihrem Zentrum Delminium Hauptfeinde des röm. Staates. Wegen ihrer Angriffe auf die Kolonien Tragurium und Epetium - deren Mutterstadt Issa war mit Rom verbündet - und auch auf die Daorsi, die röm. Schutz genossen, marschierte das röm. Heer unter P. Cornelius Scipio Nasica 156-155 v.Chr. in D. ein (die Quellen über diese Feldzüge in [1]), ihre Hauptstadt Delminium (auf Duvanjsko polje) wurde zerstört. Der consul Ser. Fulvius Flaccus kämpfte 135 v.Chr. gegen die Ardiaei (=Vardaei); 129 kämpfte der consul C. Sempronius Tuditanus gegen die Iapodes, Carni und Taurisci, möglicherweise auch gegen die Liburni, 119/8 L. Caecilius Metellus gegen die D. In den J. 78-76 v.Chr. führte C. Cosconius wieder Krieg gegen die D., eroberte Salona und befreite die Stadt von den D. Illyricum wurde als unabhängige Prov. spätestens unter Caesar 59 v.Chr. eingerichtet. Als proconsul (seit 58) hielt er eine Legion in Illyricum. 56 v.Chr. wurde eine Gesandtschaft von Issa zu Caesar nach Aquileia geschickt, der wohl den Status von Issa als freie Verbündete bestätigte. Nach einem Aufstand der Pirustae 54 v.Chr. besuchte Caesar die Prov. zum zweiten Mal. Die liburnische Stadt Promona wurde 50 v.Chr. durch die D. erobert. Zentren der Romanisierung waren damals Issa, wo Caesars Legat Q. Numerius Rufus tätig war (ILLRP 389), als auch Caesars praesidium Epidaurum und conventus civium Romanorum in Salona, Narona und Lissus. Außer Issa ergriffen diese nach dem Ausbruch des Konflikts mit Pompeius Partei für Caesar. Die D. schlossen sich Pompeius an und kämpften bei Synodium siegreich gegen Caesars Legaten A. Gabinius. Grundsätzlich erging es der Partei Caesars (P. Cornelius Dolabella, Q. Cornificius, P. Vatinius, der gegen die D. teilweise erfolgreich war) in D. schlechter als den Anhängern des Pompeius (M. Octavius, L. Scribonius Libo, M. Calpurnius Bibulus). Vatinius mußte 43 seine drei Legionen Brutus übergeben. Weitere Kämpfe gegen die D. (Rückeroberung von Salona) und die Parthini erfolgten unter Cn. Asinius Pollio 40-39 v.Chr.

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B. Römische Provinz

Der nachmalige Augustus eroberte die gesamte Küstenregion in seinen illyr. Feldzügen 35-33 v.Chr., aber seine angeblichen Erfolge im Hinterland sind umstritten. Im Laufe seiner Militäraktionen wurde eine Verteidigungslinie im Hinterland der dalmat. Küste errichtet, um die bereits teilweise romanisierten Küstenstädte vor den Angriffen aus dem Inneren von D. zu schützen, eine Art dalmat. limes. Dieser verband vielleicht Burnum mit Siscia und führte über Promona, Kadijina Glavica, Magnum, Andetrium, Tilurium nach Bigeste im Gebiet von Narona. Entschlossener als die Kriege des nachmaligen Augustus dürften die des Tiberius geführt worden sein (11-9 v.Chr.; erster Aufstand der D. 16 v.Chr., in dessen Verlauf Agrippa im J. 12 v.Chr. gegen sie geschickt wurde), während die endgültige Befriedung nach dem großen pannonischen Aufstand 6-9 n.Chr. stattfand; unter den führenden Aufständischen waren die Daesitiates (Bellum Delmaticum in ILS 3320). Nach der endgültigen Niederlage wurde Illyricum möglicherweise in Superior und Inferior geteilt (vgl. ILS 938, leider nur eine hsl. Kopie, wo civitates superiori provinciae Hillyrici erwähnt sind; C. Vibius Postumus als praepositus Delmatiae, Vell. 2,116,2, aber wohl nur in geogr. Sinn). Jedoch ist bis Vespasianus nur ein legatus Augusti pro praetore für das gesamte Illyricum gesichert, denn in keinem Fall sind zwei zur selben Zeit im späteren Pannonia und Dalmatia dokumentiert.

Šašel Kos, Marjeta

C. Geographie

D. ist ein dinarisches Karstgebiet, scharf getrennt in den Küstenstreifen mit mehreren tausend Inseln und mediterranem Klima und in sein gebirgiges, wildes Hinterland, das mit dem Küstengebiet nur über wenige schmale Flußtäler verbunden ist. Infolgedessen waren die nordöstl. Regionen von D. geogr. und ethnisch eng mit Pannonia verbunden; die Grenze zw. den Prov. erstreckte sich südl. des Savus (Sava). Beide Gebiete waren durch Straßen verbunden, von denen die meisten während der Herrschaft des Tiberius unter P. Cornelius Dolabella erbaut waren.

Liburnia, der nördl. Küstenabschnitt von D., ein romanisierter und urbanisierter Teil der Prov., mehrfach in der Gesch. beinahe eine unabhängige Einheit, erstreckte sich vom Arsia (Raša) in Histria über die Alpes Delmaticae/Albius Mons (Velebit) bis zum Zrmanja; die Einwohner standen in Verbindung mit den venetisch-etr. Völkern. Das Zentrum war die caesarische oder die Kolonie des nachmaligen Augustus von Iader (Zadar), andere wichtige Städte waren Alvona, Flanona und Tarsatica im liburnischen Teil von Histria; Städte auf den nördl. dalmat. Inseln: Crexi, Absorus, Fulfinium, Curicum, Arba und Cissa, ebenso Senia, Lopsica, Vegium, Aenona, Corinium, Nedinum, Asseria, Varvaria und Scardona auf dem Festland. Die weniger romanisierten Iapodes siedelten östl. davon, mit nur wenigen urbanen Siedlungen (Metulum, Terponus, Monetium, Avendo, Arupium); sowohl die Liburni als auch die Iapodes gehörten zum conventus von Scardona. Die Iapodes wurden im Verlauf des 3. Jh. bes. mächtig und eroberten zeitweise einen Teil der liburnischen Küste unterhalb des Velebit. Früheres dalmat. Gebiet mit den Städten Aequum (eine claudische Kolonie, die einzige Veteranenkolonie in D., obwohl Veteranen in allen großen Kolonien und wichtigen Küstenstädten angesiedelt wurden, so auch in Andetrium, Bigeste, Novae, Rider, Siculi und Tragurium), Delminium, Salvium, Rider, Magnum gehörten zum conventus von Salona, während Städte in Süd-D. dem conventus von Narona zugeteilt wurden; die wichtigsten urbanen Zentren waren die Kolonien von Epidaurum und Scodra, die municipia Diluntum, Risinium, Acruvium, Butua, Olcinium und Lissus. Das Innere der Prov. wurde von den Maezaei, D., Daesitates, Dindari, Pirustae und einer Zahl kleinerer Völker wie den Ditiones, Deuri, Siculotae, Glinditiones, Melcumani besiedelt. Die Urbanisierung dieser Gebiete, reich an Bodenschätzen, schritt langsam voran, mit nur einigen größeren urbanen Siedlungen wie Raetinium, Salvium, Pelva, Baloia, Bistua Nova und Vetus, Domavia, Maluesa, die meisten sind als metallurgische Zentren bekannt, oder Siedlungen entlang wichtiger Straßen; für manche sind keine vorröm. Siedlungen belegt. Bergbau war eine der wichtigsten Aktivitäten; Bergarbeiter aus D. waren so erfahren, daß sie in Bergbaugebiete in der prov. Dacia geschickt wurden. Während das röm. Bürgerrecht an die Bewohner der Küstenstädte hauptsächlich unter Augustus verliehen wurde, setzte die Bürgerrechtsverleihung im Inneren erst unter den flavischen Kaisern ein und endete mit der constitutio Antoniana unter Caracalla. Die Küstenstädte florierten dank ihrer guten Häfen.

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D. Verwaltung

D. war eine consularische Prov., geleitet von legati Augusti pro praetore, die in Salona residierten. 42 n.Chr. revoltierte L. Arruntius Camillus Scribonianus gegen Claudius; nach seiner Niederlage bekamen die Legionen XI (in Burnum - sie blieb 68/9 n.Chr. in der Prov.) und VII (in Tilurium - sie verließ D. unter Claudius oder Nero), den Titel Claudia pia fidelis. Nach Abzug der III oder IV Flavia aus Burnum nach Moesia ca. 86 n.Chr. hatte D. keine ständige Legionsgarnison mehr. Die legio VIII Augusta wurde zeitweise in der Prov. neben einer relativ kleinen Zahl von Hilfstruppen stationiert, von denen die Cohorten III Alpinorum, Aquitanorum, I Belgarum, I Campana, I und II Milliaria Delmatarum und VIII Voluntariorum erwähnt werden sollten. Im 1. Jh.n.Chr. war die ala Claudia nova ebenfalls lange in der Prov. stationiert. Ein wichtiger mil. Vorposten wurde in Bigeste (Humac) im Hinterland von Narona (wahrscheinlich unter dem nachmaligen Augustus) errichtet und war eine ständige Garnison der Hilfstruppen und eine wichtige Veteranensiedlung (Pagus Scunasticus).

Die Markomannenkriege betrafen - im Gegensatz zu Pannonia - D. nicht, da die Prov. durch die hohen Berge (h. Bosnien-Herzegowina) geschützt war; dennoch sind Abordnungen der legio II und III Italica für diese Zeit in Salona bezeugt. Seit den Reformen des Gallienus wurde die Prov. durch ritterliche praesides verwaltet. Unter Diocletian wurde der südl. Teil von der Prov. abgetrennt und eine unabhängige Praevalitana bzw. Praevalis mit der Hauptstadt Scodra geschaffen. Während D. in der dioecesis Pannoniarum blieb, gehörte die neue Prov. zur dioecesis Moesiarum.

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E. Gesellschaft

Salona entwickelte sich bald zu einem florierenden Verwaltungs-, Handels-, Religions- und Kulturzentrum und war eine der größten Städte des röm. Reichs (mit außerordentlich reichem epigraphischem Material), ebenso ein blühendes Zentrum des frühen Christentums. Die Sozialstruktur der Bevölkerung in D. war vielschichtig, vergleichbar mit der ital. Gesellschaft. Der erste Senator aus D. scheint Tarius Rufus, ein Anhänger des Augustus, gewesen zu sein, der zweite der bekannte Jurist Iavolenus Priscus (E. 1./Anf. 2. Jh.n.Chr.); zu nennen ist hier der Kaiser Diocletian, der sich nach Spalatum (h. Split) in den neuen prächtigen Palast zurückzog. Seine Residenz beeinflußte und formte den urbanen Grundriß des modernen Split entscheidend, der Palast existiert teilweise noch in seiner urspr. Form. Der Hl. Hieronymus wurde in Stridon (nicht lokalisiert, im Grenzgebiet zu Pannonia) im nördl. D. geboren.

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F. Spätantike

Die Prov. D. blieb nach der Niederlage Theodosius´ I. und der Reichsteilung im westl. Teil, während Praevalitana als ein Teil der dakischen Diözese zum öst. Teil gehörte. Der Verwaltungsstatus von D. änderte sich; Mitte 5. Jh. war es unter dem magister militum Marcellinus sogar unabhängig. Sein Nachfolger war der letzte röm. Kaiser im Westen, Iulius Nepos, ermordet 480 n.Chr. in Spalatum.

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G. Byzantinische Zeit

Der Krieg gegen die Ostgoten [1. 21ff.] brachte D. wieder unter die Herrschaft Ostroms. Ausführliche Nachrichten, nicht nur über das kirchliche Leben am Ende des 6. Jh., bieten die Briefe des Gregorius. Der entscheidende Einschnitt, der bis weit in das MA D. prägen sollte, ist die vom Binnenland aus erfolgte Einwanderung der Slaven [1. 24ff.] im Gefolge der avarischen Zerstörungen: im J. 582 wurde Sirmium von den Avaren zerstört, zu Beginn des 7. Jh. muß die Metropolis Salona das gleiche Schicksal getroffen haben. Die Byzantiner konnten nur einige Küstenplätze und die Inseln halten, wohin sich die christl. romanisierte Bevölkerung flüchtete: so von Salona in die alte griech. Kolonie Ἀσπάλαθος/Spalatum, h. Split, wohin auch der Bischofssitz verlegt wurde. Nach dem Frieden von Aachen (812) mußte Karl d.Gr. D. wieder an Byzanz abtreten. Erst in den späten sechziger Jahren des 9. Jh. richtete Basileios [5] I. dort ein Thema Δελματία (Metropolis: Zadar; vgl. die Diskussion bei [2]) ein, die lokalen Magnaten (ἄρχοντες) scheinen aber ihre Herrschaft weitgehend unangefochten ausgeübt zu haben [2; 3]. Sehr bald geriet das weitgehend sich selbst überlassene D. in das Spannungsfeld zw. Venedig, Kroatien, Ungarn und Byzanz. Dabei blieb seine ethnisch-polit. Struktur über Jh. (im wesentlichen bis ins 19. Jh.) gleich: In Städten wie Διάδωρα/Jadera/Zadar/Zara konnte sich die roman. Bevölkerung bis in das Spät-MA halten, im Binnenland saßen die verschiedenen slav. Stämme wie Kroaten, Serben, etc. Auf diese Weise konnte die roman.-byz. Kultur D.s einen bed. Einfluß auf die entstehenden Reiche des Hinterlandes ausüben.

Niehoff, Johannes

Literatur:

Liccardo, Names, S. 112, 114.

Miller, Itineraria, Sp. 486;

Saria, Balduin, Dalmatia, in: RE S VIII (1956), Sp. 21-59.

Broughton, MRR.

M. Zaninović, Ilirsko pleme Delmati I (The Illyrian Tribe of the D.), in: Godišnjak 4 (Centar za balkanološka ispitivanja 2), 1966, 27-92; II, in: ebd. 5/3, 1967, 5-101.

G. Alföldy, Bevölkerung und Gesellschaft der röm. Prov. D. (mit einem Beitrag von A. Mócsy), 1965.

J.J. Wilkes, D., 1969.

M. Suić, Antički grad na istočnom Jadranu, 1976.

M. Zaninović, The Economy of Roman D., in: ANRW II.6, 1977, 767-809.

I. Bojanovski, Bosna i Hercegovina u antičko doba (Bosnien und Herzegowina in der Ant.) Akademija nauka i umjetnosti Bosne i Herzegovine, Djela 66, Centar za balkanoška ispitivanja 6), 1988.

D. Rendić-Miočević, Illiri i antički svijet, 1989.

E. Marin (Hrsg.), Salona christiana (Starokrščanski Solin), 1994.

S. Čače, Civitates Dalmatiae u “Kozmografiji” Anonima Ravenjanina (The “civitates” Dalmatiae in the “Cosmographia” of the Anonymous Geographer of Ravenna), in: Diadora 15, 1993, 347-440.

K. Jireček, Die Romanen in den Städten Dalmatiens während des MA, 2 Bd., 1902 bzw. 1904.

J. Ferluga, L´amministrazione bizantina in Dalmazia (bes. Verwaltungsgesch.).

L. Steindorff, Die dalmatinischen Städte im 12. Jh., 1984.

B. Krekič, s.v. Dalmatia, ODB, 578f.
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19.06.2026 00:08

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