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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Vmbranicia (Umbranicia)

Name (modern):

 

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher
Toponym nachher
Alternatives Bild ---
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Bild (Scheyb 1753) ---
Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Pleiades: https://pleiades.stoa.org/places/631428766
Großraum:

Gallien/Germanien

Toponym Typus:

Region

Planquadrat:

1B4

Farbe des Toponyms:

rot

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

Umbranici - https://elexikon.ch/RE/IXA,1_593.png

Barrington Atlas:

 

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

Umbranicia

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

Umbranici (3,37)

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Miller, Itineraria, Sp. 141:
Umbranicia, Umbranici (Pl). Sonst nicht bekannt.

Wuilleumier (RE) sieht durch die regionale Angabe "Umbranicia" auf der TP das Volk der "Umbranici" erwähnt.
"TP-Online-ID: 2019 — Vmbranicia (Umbranicia)

Desjardins S. 5.

Lesung und Namensform bei Desjardins: Umbranicia; normalisierte Form: UMBRANICIA.

Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: Gallia Narbonensis. Typ: Region / Land. Route/Abschnitt: keine Route bzw. kein Abschnitt angegeben.

Quellenstellen bei Desjardins: Plin. Nat. 3,37: Umbranici; Itin. Burdig. 554,2: mutatio Umbenno; außerdem Plinius, Buch 3, Vergleich mit den Umbranates der oberitalischen Region.

Moderne Identifikation bei Desjardins: Linkes Rhôneufer, ungefähr zwischen Avignon und Valence.

Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Desjardins betont, dass außer der Tabula nur Plinius diese Region bzw. die Umbranici erwähnt. Aus der Stellung in Plinius’ Aufzählung folgert er eine Lage in der Narbonensis nahe der Rhône. Valois habe aufgrund einer schlechten Pliniuslesung eine Nähe zu den Tolosani angenommen; d’Anville versetze sie hypothetisch in das Bistum Albi, und Walckenaer neige derselben Auffassung zu. Desjardins argumentiert dagegen für das linke Rhôneufer zwischen Avignon und Valence, also zwischen Rhône einerseits und Die/Dea Vocontiorum sowie Vaison/Vasio andererseits. Als zusätzliches Indiz zieht er die mutatio Umbenno des Itinerarium Burdigalense heran. Die Position auf der Tabula selbst hält er ausdrücklich für unzuverlässig. Schließlich erwägt er eine Namensverwandtschaft mit der großen umbrischen Gruppe; dafür diskutiert er Brottier und die von B. Pallastrelli 1864 behandelten Ruinen von Città d’Umbria.

Zusatz aus Desjardins’ Gallien-/Germanienanalyse (S. 67): Umbranicia zählt Desjardins zu den besonders alten Regionsnamen; er kennzeichnet die Datierung jedoch ausdrücklich als Hypothese, die vor allem auf dem Schweigen der antiken Autoren und sprachlichen Analogien beruht.

Bearbeitungshinweis: Die von Desjardins zusätzlich angeführte Plinius-Stelle zu den oberitalischen „Umbranates“ konnte noch nicht sicher auf die heutige Paragraphenzählung konkordiert werden."

Literatur:

Desjardins, Table, p. 5, col. 1, no. 2.

Miller, Itineraria, Sp. 141.

Wuilleumier, Pierre, Umbranici, in: RE IX A.1 (1961), Sp. 593.

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

20.08.2026 09:33

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Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige.php?id=2019 [zuletzt aufgerufen am 03.10.2026]

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