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Ausschnitt aus der Tabula Peutingeriana - Rom

Tabula Peutingeriana – Einzelanzeige

Toponym TP (aufgelöst):

Insula Lenur

Name (modern):

Insel Wight

Bild:
Zum Bildausschnitt auf der gesamten TP
Toponym vorher
Toponym nachher
Alternatives Bild
Bild (Barrington 2000)
Bild (Scheyb 1753) ---
Bild (Welser 1598) ---
Bild (MSI 2025) ---
Großraum:

Mittelmeerinseln

Toponym Typus:

Insel

Planquadrat:

1A1

Farbe des Toponyms:

schwarz

Vignette Typus :

---

Itinerar (ed. Cuntz):

 

Alternativer Name (Lexika):

 

RE:

 

Barrington Atlas:

 

TIR / TIB /sonstiges:

 

Miller:

NS L. lenur

Levi:

 

Ravennat:

 

Ptolemaios (ed. Stückelberger / Grasshoff):

 

Plinius:

 

Strabo:

 

Autor (Hellenismus / Späte Republik):

 

Datierung des Toponyms auf der TP:

---

Begründung zur Datierung:

 

Kommentar zum Toponym:

Kommentar Köhner:
Eine Insel zwischen Gallien und Britannien, es kann sich sowhl um Vectis (BAtlas 7 E1) handeln als auch um Riduna, Lisia oder Andium (BAtlas 7 D2).

Pt. νῆσος Οὔηκτις (2,3,33; 8,2,11)

Kommentar (Talbert):
The island is placed between England and continental Europe, with illegible lettering bottom left that may name it. Alternatively, that lettering could name open water, and the letters "[ - ? - ]amen" to the islands top right could name it (see separate entry).

Miller, Itineraria, Sp. 144:
NS L. lenur (So Dj; L? Sch, Ma, Pd, S Lenur (Kt); Bt, Bg und Ve lesen jedenfalls irrig hic nascitur; Scheda 2 hat nasenur), offenbar verdorben. Der Lage nach zu England gehörig: vielleicht Venta Ins (It, Beda), Vectis (Pt, Ra, Pl, Suet.), J. Insel Wight; vielleicht ist zu setzen Silurum insulae, Sylina insula (Sulp. Sev.), j. Scilly-Inseln; cf. Ollarione (Ra) j. Oleron.
Oberhalb der Insel das gewöhnliche Inselzeichen NS oder NS, oder INS, insula.
Nach Dj steht neben Duroaverus im Meer: "hic nascitur", it. (Bt, Bg, Ve), offenbar unrichtig, s.o.
Im Sinus Aquitanicus hat Dj eine Insel ohne Namen, die bei den anderen fehlt. Auch neben fl Patabus könnte man Spuren von 3 Inseln sehen, aber ebenso unsicher.

[T.W.] Die Beschriftungsreste der Insel sind heute bis auf ein den letzten Buchstaben "[...]r" nicht mehr lesbar. Bei Welser findet sich "hic nascitur", bei Scheyb "[...] lenur". Welsers Vorschlag scheint höchstwarscheinlich falsch, auch für Scheybs Alternative findet sich kein antiker Quellenbeleg.

"TP-Online-ID: 1987 — Insula Lenur

Desjardins S. 2.

Lesung und Namensform bei Desjardins: ...llenur; normalisierte Form: [INSULA] LLENUR, CLENUR, GLENUR (?).

Lage und Route bei Desjardins: Region/Lage: Atlantischer Ozean. Typ: Insel. Route/Abschnitt: keine Route bzw. kein Abschnitt angegeben.

Quellenstellen bei Desjardins: keine Quellenstelle bei Desjardins angegeben.

Moderne Identifikation bei Desjardins: Île de Glénan?

Kommentar und Forschungsstand bei Desjardins: Die Lesung ist ausdrücklich unsicher. Im Druck schreibt Desjardins, „Weser“ habe Nasenus gelesen; gemeint ist sehr wahrscheinlich Welser. Die folgenden Editionen lasen hic nascitur, Scheyb dagegen.lenur. Desjardins rekonstruiert vorsichtig [INSULA] LLENUR, CLENUR oder GLENUR (?) und erwägt eine Identifikation mit der Île de Glénan gegenüber den Veneti. Zwischen dieser Insel und der Küste gegenüber von Dubris steht auf der Tabula außerdem die Zahl V.

Bearbeitungshinweis: Im Druck steht tatsächlich „Weser“, sehr wahrscheinlich ein Druckfehler für Welser. In der gelieferten TP-Online-Liste ist für dieses Objekt keine sichere ID zugeordnet."

Literatur:

Desjardins, Table, p. 2, col. 1-2, no. 1.

Miller, Itineraria, Sp. 144.

RE: -

   [Standard-Literatur-Liste im PDF-Format]

Letzte Bearbeitung:

20.08.2026 09:01

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Cite this page:
https://tp-online.ku.de/trefferanzeige.php?id=1987 [zuletzt aufgerufen am 03.10.2026]

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